Die Gesundheit der Hunde hat im GRC neben dem Wesen den höchsten Stellenwert und spielt auch in der Zucht eine entscheidende Rolle.

Auch der Golden Retriever ist nicht frei von erblich bedingten Erkrankungen, welche es durch strenge Zuchtauflagen zu bekämpfen gilt. Bei der angestrebten Bekämpfung ist allerdings als ein nicht unwichtiges Kriterium zu berücksichtigen, dass einige Erbkrankheiten nicht einfach nachzuvollziehen sind und auch die Umweltfaktoren eine wichtige Rolle dabei spielen können, wie z. B. bei Hüftgelenk- und Ellbogendysplasien (HD, ED), Herzerkrankungen und Epilepsie.

Hier dient die Zuchtwertschätzung als eine Methode zur Abschätzung genetischer Belastungen, welche den Züchtern eine geeignete Hilfe bei der Wurfplanung bietet.

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Der GRC Gesundheitsfonds zur Bekämpfung erblicher Krankheiten
Der GRC verfügt über einen Gesundheitsfonds, der für die Bekämpfung erblicher Krankheiten wie Epilepsie, Herzerkrankungen und andere erbliche Erkrankungen ins Leben gerufen wurde.

Dieser Fonds dient dazu, dass betroffenen GRC Mitgliedern, deren im GRC gezüchteter Hund an einer erblichen Erkrankung leidet, ein Teil ihrer Untersuchungskosten, welche für die Diagnosestellung erforderlich sind, auf Antrag beim Hauptzuchtwart erstattet werden kann. Die Erstattung ist nicht unerheblich, immerhin übernimmt der GRC bis zu 50% (max. 400 EUR pro Hund) der Untersuchungskosten. Der Antrag ist entsprechend §10 der GRC Zuchtordnung formlos unter Hinzufügung der erforderlichen Belege beim Hauptzuchtwart einzureichen.

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Tagesseminar mit Dr. Carola Urhausen

Thema: Zyklus der Hündin sowie Bestimmung des optimalen Deckzeitpunktes und Störung der Fruchtbarkeit bei der Hündin“

Das Seminar behandelt verschiedene Themen, welche rund um den erfolgreichen Zuchteinsatz der Hündin wichtig sind. Dazu gehört zuerst die Physiologie des Zyklus der Hündin, wie läuft der Zyklus normal ab, welche Phasen hat er und wie werden diese unterschieden. Es geht weiter mit der Bestimmung des optimalen Deckzeitpunktes, wie können die Kenntnisse über den Zyklusverlauf bei der Hündin zur Ovulationsdiagnostik und Bestimmung des Deckzeitpunktes eingesetzt werden. Deckakt und künstliche Besamung sowie der normalen Ablauf der Trächtigkeit werden thematisiert.
Ein weiterer Punkt ist die Störungen der Fruchtbarkeit. Hierbei wird von Frau Dr. Urhausen auf die Gründe eingegangen, warum eine Hündin von vornherein überhaupt nicht aufnimmt, aber auch auf Fruchtbarkeitsstörungen und Erkrankungen, die bei einer trächtigen Hündin zu Resorptionen, Aborten oder Fehlgeburten führen können.
Desweiteren erfolgt eine Ausführung darüber wie man diese Störungen erkennen kann, wie sie diagnostiziert werden sowie das Aufzeigen denkbarer Behandlungsmöglichkeiten.

Termin: So. 26.11.2017 – 10:00 – ca. 16:00 Uhr
Ort: 22941 Jersbek

Da es sich um ein Theorieseminar handelt, ist das Mitbringen von Hunden nicht gestattet.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier: Kösters-Hundewelt

 

Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED)


Herzerkrankungen


Epilepsie