Die Gesundheit der Hunde hat im GRC neben dem Wesen den höchsten Stellenwert und spielt auch in der Zucht eine entscheidende Rolle.

Auch der Golden Retriever ist nicht frei von erblich bedingten Erkrankungen, welche es durch strenge Zuchtauflagen zu bekämpfen gilt. Bei der angestrebten Bekämpfung ist allerdings als ein nicht unwichtiges Kriterium zu berücksichtigen, dass einige Erbkrankheiten nicht einfach nachzuvollziehen sind und auch die Umweltfaktoren eine wichtige Rolle dabei spielen können, wie z. B. bei Hüftgelenk- und Ellbogendysplasien (HD, ED), Herzerkrankungen und Epilepsie.

Hier dient die Zuchtwertschätzung als eine Methode zur Abschätzung genetischer Belastungen, welche den Züchtern eine geeignete Hilfe bei der Wurfplanung bietet.

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Der GRC Gesundheitsfonds zur Bekämpfung erblicher Krankheiten
Der GRC verfügt über einen Gesundheitsfonds, der für die Bekämpfung erblicher Krankheiten wie Epilepsie, Herzerkrankungen und andere erbliche Erkrankungen ins Leben gerufen wurde.

Dieser Fonds dient dazu, dass betroffenen GRC Mitgliedern, deren im GRC gezüchteter Hund an einer erblichen Erkrankung leidet, ein Teil ihrer Untersuchungskosten, welche für die Diagnosestellung erforderlich sind, auf Antrag beim Hauptzuchtwart erstattet werden kann. Die Erstattung ist nicht unerheblich, immerhin übernimmt der GRC bis zu 50% (max. 400 EUR pro Hund) der Untersuchungskosten. Der Antrag ist entsprechend §10 der GRC Zuchtordnung formlos unter Hinzufügung der erforderlichen Belege beim Hauptzuchtwart einzureichen.

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Änderung der Zuchtordnung (Wurfabnahmeordnung)

Auf seiner letzten Mitgliederversammlung hat der VDH u. a. eine Änderung seiner Zuchtordnung in Bezug auf den Impfschutz getroffen. Diese Änderung macht es erforderlich, dass auch die Zuchtordnung des GRC e. V. (Wurfabnahmeordnung) entsprechend angepasst werden wird.

Aus diesem Grund hat der Vorstand am 04.09.2018 durch eine vorläufige Anordnung folgende Änderung der Wurfabnahmeordnung beschlossen:

alt: § 4.2 Die Welpen müssen am Tag der Wurfabnahme mindestens gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose geschützt sein durch eine Impfung.

neu:
§ 4.2 Die Welpen müssen am Tag der Wurfabnahme mindestens gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose geschützt sein durch eine Impfung.

Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED)


Herzerkrankungen


Epilepsie